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Was Sie Ihren Arzt fragen müssen.
Und Dr. Favres Antworten dazu.

Jeder Eingriff ist wichtig und muss gemeinsam mit dem Arzt diskutiert und besprochen werden. Dazu gehören die Anamnese, ein eingehendes persönliches Gespräch und jede Menge Fragen, die nach Antworten suchen.

Damit Sie keine dieser wichtigen Fragen im Arzt-Patientengespräch vergessen, haben wir hier für Sie eine kleine Übersicht zusammengestellt – und Dr. Favres Antworten hinzugefügt. Vergessen Sie bei Ihrem Gespräch bitte nicht, dass es sehr wichtig ist seinem Arzt zu vertrauen. Überprüfen Sie also unbedingt, ob sie beide dasselbe Endergebnis im Kopf haben und stellen Sie fest, ob Sie sich gut aufgehoben und verstanden fühlen.

Brust

Brustvergrösserung

Welche Implantate kommen zum Einsatz?

In meinen Praxen kommen ausschliesslich Brustimplantate der Marke Natrelle™ von der Firma Allergan zum Einsatz. Die Modelle der Firma Allergan gehören zu einer von drei Marken, die durch die ausgesprochen strenge FDA in Amerika anerkannt wurden. Sie gehören somit hochqualitative und sehr streng geprüfte Implante.

Die Palette der Allergan Natrelle™ Brustimplantate ist sehr breit. Zum Glück, denn so finden meine Patientinnen und ich immer die passende Grösse und Form, um den Charakter des Körpers beizubehalten und die Brust natürlich wirken zu lassen.

Muss ich das Implantat austauschen lassen?

Heutzutage muss man sie nicht mehr zwingend nach einer bestimmten Zeit automatisch entfernen oder austauschen. Solange sie keine Probleme bereiten, können sie auch über einen sehr viel längeren Zeitraum als bisher getragen werden. Wichtig sind aber nach wie vor regelmässige Kontrollen. Denn unterschiedliche Faktoren wie Verletzungen oder übermäßiges, wiederholtes Zusammenpressen des Implantats können sich auf die Lebensdauer auswirken.

Welche Form des Implantats ist die richtige für mich?

Das Erscheinungsbild der Brust wird im wesentlich durch die Form – und damit durch das Implantat bestimmt. Auf dem Markt kristallisieren sich 2 verschiedene Typen heraus: runde und anatomische (tropfenförmige) Implantate. Die beiden unterschiedlichen Formen können durch verschiedene Projektion (Höhendurchmesser) bei gleichen Ausmaßen andere Volumina aufweisen. 

Welche Form aber im Einzelfall zum optimalen Resultat führt, richtet sich in allererster Linie nach den natürlichen Grundlagen Ihrer Brüste sowie Ihren Wünschen und Vorstellungen. Während unseres Gesprächs vermessen wir Ihren Oberkörper, um das richtige Implantat zu finden. Dann können Sie die in Frage kommenden Größen, Formen und Materialien halten, befühlen und spüren – auch gerne in Ihrem BH tragen, um eine noch bessere Vorstellung vom Endresultat zu bekommen.

Glatte oder besser texturierte Implantate?

Brustimplantathüllen können zwei unterschiedliche Texturen aufweisen: Glatt oder texturiert. Standard bei Silikon-Implantaten ist heute eine angeraute Oberfläche, denn durch das texturierte Material reduziert sich das Risiko einer Kapselfibrose. Wie sich das anfühlt, zeige ich Ihnen in unserem Beratungsgespräch. Dann können Sie unterschiedliche Implantate nicht nur berühren, sondern auch ausprobieren.

Was ist ein Implantatpass?

Nach einer Brustvergrösserung erhalten Sie einen Implantatpass, den Sie bei zukünftigen Eingriffen im Brustbereich vorlegen sollten. Er enthält alle spezifischen Informationen über Ihr Implantat, die der zuständige Arzt wissen muss.

Darf ich nach einer Brustvergrösserung schwanger werden und kann ich stillen?

Ja, aber man sollte mindestens 6 Monate nach der Operation warten. Danach spricht gar nichts dagegen. Wie bei jeder anderen Frau auch, kann sich durch eine Schwangerschaft und die Stillzeit die Form der Brust verändern. Ebenfalls steigt bei einem Schnitt in den Warzenhof die Möglichkeit, dass sie vielleicht nicht stillen können.

Wie gross wird meine Brust? Welche BH-Grösse werde ich dann tragen?

Ein bis zwei Körbchengrössen mehr sind meist gar kein Problem. Ich persönlich rate meinen PatientInnen auch nicht zu  mehr als 2 BH-Grössen mehr, da zu einem A-Brustkorb maximal ein C-Körbchen passt. Dabei geht es nicht nur um Grösse, Ästhetik und Form, sondern vor allem auch um spätere Komplikationen, die aufgrund des Gewichts des (zu) grossen Implantats auftreten können.

Gewicht, Rauchen, Medikamente – was muss ich beachten?

Stabiles Gewicht
Sie sollten bereits ein stabiles Gewicht haben und keine größeren Veränderungen planen.

Rauchen
Ja, Sie sollten mit dem Rauchen 2 Wochen vor und nach der Operation aufhören. 

Blutverdünner
Auf acetylsalicylsäurehaltige Schmerzmittel wie Aspirin sollten Sie mindestens eine Woche vor dem Eingriff mit dem Einverständnis Ihres Hausarztes verzichten. Das Gleiche gilt für alle anderen Blutverdünner. Wenn sie medizinisch indiziert sind, sprechen Sie bitte unbedingt vorher mit ihrem Hausarzt darüber. 

Mammografie, Brustkrebs und Autoimmunerkrankungen – Was muss ich darüber wissen?

Mammografie ab 35
Sie müssen vor der Operation zur Mammografie wenn Sie über 35 Jahre alt sind oder zu einer Risikogruppe gehören. Dazu zählen Sie, wenn in Ihrer Familie Angehörige (vor allem Mutter oder Schwester) an Brustkrebs erkrankt sind. Nach der Operation sollten sie vor einer Mammografie ihren Radiologen über die Implantate informieren, um eine angebrachte Untersuchungstechnik auszuwählen. 

Kein erhöhtes Brustkrebsrisiko
Es besteht keine Verbindung zwischen Brustimplantate und Brustkrebs. Das Risiko einer Erkrankung wird dadurch nicht beeinflusst. Nach der Operation sollten Sie Ihren Radiologen über den Eingriff informieren um Fehldiagnosen auszuschließen.

Keine Auswirkungen auf Autoimmunerkrankungen
Mehrere Studien könnten keinen Zusammenhang zwischen Brustimplantaten und dem Ausbruch einer Autoimmunerkrankung feststellen.

Welche anatomischen Faktoren sollte mein Arzt untersuchen?

• Brustgrösse, 
• -form und
• -konsistenz, 
• die Dicke des Brustgewebes, 
• eine eventuelle Asymmetrie,
• der Abstand der Brustwarzen,
• die Brustumschlagfalte und
• die Grösse der Warzenhöfe

müssen in Relation zu Oberkörper und Körperhaltung gesetzt werden. In der Praxis zählt vor allem auch eines: Ihr Arzt muss verstehen, was Sie sich von der Brustvergrösserung erwarten – und wünschen. Nur so kann er valide prüfen, ob der Eingriff technisch möglich und ästhetisch passend ist.

Bekomme ich eine Drainage und muss man die Fäden entfernen?

Keine Schläuche
Ich verzichte in der Regel auf Drainagen, Falls es nötig ist setze ich den Schlauch in das Wundgebiet ein – aber meist nur für die ersten 24 Stunden.

Kein Fäden ziehen
Normalerweise kommen bei meinen Eingriffen nur selbstauflösende Fäden zum Einsatz, die man auch nicht entfernen muss.

2x Verbandwechseln
Der erste Verbandwechsel erfolgt 7 Tage nach dem Eingriff, der zweite 14 Tage danach.

Worauf muss ich kurz nach der Operation achten?

Normalerweise können Sie bereits am Tag der Brustoperation nach Hause gehen – auf Wunsch aber auch eine Nacht in einer Privatklinik verbringen. Sie werden Schmerzmittel und Antibiotika einnehmen müssen. Entweder bekommen Sie die Medikamente direkt von mir oder ein Rezept dafür. Falls Sie später noch Fragen haben, können Sie mich über meine Notfallnummer persönlich am Telefon erreichen.

Welche Frühfolgen und Komplikationen können nach einer Brustvergrösserung auftreten?

Nachblutung
Innerhalb der ersten 12 Stunden nach der Operation kann es zu einer Nachblutung kommen. Sollte die Blutung nicht von alleine zum Stillstand kommen, kann die Brust deutlich anschwellen. Wenn das passiert, ist eine zweite Operation notwendig, um den Bluterguss auszuräumen und die Blutungsquelle zu verschließen.

Bluterguss
Ein Bluterguss oder „blauer Fleck“ ist sehr häufig. Die Ursache dafür ist austretendes Blut, das während der Operation in das Unterhautfettgewebe gelangt. In der Regel ist er nach ein bis zwei Wochen verschwunden, bevor er das tut, wechselt er aber noch seine Farbe von rot über blau und grün zu gelb.

Schmerzen
Die Intensität der Schmerzen hängen von der Lage des Implantats ab. Liegt es hinter dem Muskel, sind sie meist ziemlich gross. Medikamente helfen aber sehr gut. Die ersten zwei bis drei Tage sind am schlimmsten, danach verschwinden sie immer mehr, bis nach ein paar Wochen gar kein Schmerz mehr erkennbar ist. Sitzt das Implantat vor dem Muskel, sind die Schmerzen in der Regel nicht so stark.

Infektion 
Eine Infektion erkennt man häufig an Schwellungen und Rötungen. Diese Symptome treten manchmal in Kombination mit Schmerzen oder Flüssigkeitsaustritt aus der Wunde auf. Meist treten die Anzeichen fünf bis zwölf Tage nach der Operation auf. Sollte das passieren, müssen Sie unbedingt und umgehend Ihren Arzt aufsuchen. Es gibt sogar seltene Fälle, in denen eine Infektion erst Monate oder Jahre nach dem Eingriff aufgetreten ist.

Wundheilungsstörungen
Wundheilungsstörungen treten meist bei Menschen auf, die eine Neigung dazu haben, wie beispielsweise Diabetiker. Bei einer Brustoperation kann es aber auch aufgrund besonders grosser Implantate dazu kommen oder wenn zusätzlich zur Vergrösserung eine Straffung durchgeführt wurde, da dann die Narben unter großer Spannung stehen. Weitere Risikofaktoren stellen Rauchen, übermässige körperliche Aktivitäten und Druck auf die Brust (beispielsweise durch Bauchlage) dar. 

Gefühlsstörungen
Durch den brustchirurgischen Eingriff können Brust und Brustwarzen in ihrer Empfindlichkeit beeinträchtigt werden. Dabei gibt es zwei Möglichkeit: Berührungen werden als schmerzhaft empfunden, oder jegliche Empfindung geht verloren. Wird der Schnitt durch den Warzenhof geführt, ist das Risiko einer Sensibilitätsstörung erhöht. Bei vielen PatientInnen handelt es sich lediglich um einen temporären Zustand, bei einigen bleibt er jedoch bestehen.

Mondor-Syndrom (strangförmige Thrombophlebitis)
Das Mondor-Syndrom ist eine seltene, strangförmige und oberflächliche Venenentzündung, deren Ursache unbekannt ist. Besonders häufig tritt es im vorderen Brustkorbbereich auf. Die Symptome gehen nach einigen Tagen bis Wochen wieder zurück.

Asymmetrie
Zu Seitenungleichheit kann es nach einer Brustoperation durch einen zeitlich unterschiedlich verlaufenden Heilungsprozess, vor allem beim Abschwellen, kommen. Diese optische Ungleichheit sollte sich aber von alleine nach einigen Tagen ausgleichen. Waren die Brüste bereits vor dem Eingriff in Grösse und Form ungleich, kann diese Asymmetrie durch die Brustoperation optisch verstärkt und damit sichtbarer werden.

Welche Spätfolgen und Komplikationen kann eine Brustvergrösserung mit sich bringen?

Kapselkontraktur oder Kapselfibrose
Bei einer Kapselfibrose handelt es ich um eine (normale) Reaktion des Immunsystems auf einen Fremdkörper. So bildet sich nach dem Eingriff eine zarte Kapsel aus Bindegewebe rund um das Implantat, die weder sichtbar ist noch ertastet werden kann. Optisch ist ebenfalls keine Veränderung zur gesunden Brust zur erkennen. Bei einigen PatientInnen kann sich einige Monate oder sogar Jahre später diese Kapselbildung verstärken, wodurch sie auch sicht- und tastbar sein kann. Bei manchen PatientInnen kann es auch zu Schmerzen kommen. Verändert die Kapselfibrose die Brustfrom und treten zusätzlich Schmerzen auf, sollte sie operativ entfernt werden und das Implantat gewechselt werden.

Problematische Narbenbildung
Narbenstörungen treten in den unterschiedlichsten Ausprägungen auf und können zu verbreiterten, verrutschten, keloiden (Wulstnarbe) oder hypertrophen Narben führen. Da auch in diesem Fall Vorsorge besser als Nachsorge ist, empfiehlt sich eine spezifische Narbentherapie mit Narbensalbe und Silikonpflaster für 3 Wochen nach der Brustvergrösserung.

Stillbeschwerden
Erfolgt die Brustvergrösserung über einen Brustwarzenschnitt, erhöht sich das Risiko von Stillbeschwerden.

Spürbarkeit der Implantate
Manchmal passiert es, dass die Implantate unten sowie an der Seite der Brüste gespürt werden. Gerade bei schlanken PatientInnen und Implantaten, die oberhalb des Muskels sitzen erhöht sich dieses Risiko.

Verdrehen des Implantats (Rotation)
Kommt es zu Verformungen der Brust, kann das Verdrehen des Implantats schuld daran sein. Erhöhtes Risiko besteht hier bei anatomischen Implantaten mit glatter Oberfläche, da sie nicht so gut mit dem Gewebe verwachsen wie texturierte. Darum sind vor allem eine präzise Vorbereitung der anatomischen Tasche sowie ein achsengerechtes Einsetzen durch den Arzt wichtig.

Faltenbildung am Implantat (Rippling)
Zu Rippling, also einer sichtbaren Faltenbildung, kann es bei jedem Implantat kommen. Hierbei gilt: Je weicher das Implantat, desto höher das Risiko. Gerade bei sehr schlanken Frauen kann es passieren, dass das Implantat nicht ausreichend mit Eigengewebe bedeckt ist. Das Rippling kann sowohl sichtbar als auch spürbar sein, wobei ein Lipofilling helfen kann.

Implantatbruch
Reißt die äußere Hülle des Implantats auf, spricht man von einem Implantatbruch. Ursache kann zum Beispiel ein Unfall sein, bei dem der Oberkörper verletzt wird. Vor allem moderne Implantate mit einer Kohäsivgel-Füllung bewahren meist dennoch ihre Form nach einem Bruch. Unsere Silikonimplantate der Marke Natrelle-Allergan gehören natürlich dazu. Dank radiologischer Untersuchungen können vermutete Implantatbrüche bewiesen werden. 

Doppelbrust (Double Bubble)
Zu einer welligen oder Doppelbrust kann es kommen, wenn das Implantat unter dem Brustmuskel liegt und zu weit oben festgehalten wird, während sich das Eigengewebe darüber setzt. So kann der Eindruck einer welligen Brust entstehen. Dies kann auch vor allem dann passieren, wenn die Strecke zwischen den Mammafalten und der Areola zu kurz ist. Darauf achte ich jedoch bereits bei der Vorbereitung, der Auswahl der Operation und der Technik.

Abrutschen des Implantats (Bottoming Out)
Beim Bottoming Out wirkt die untere Hälfte der Brust vergrößert. Die Brustwarze sitzt dann proportional gesehen zu weit oben und zeigt auch hinauf. Dazu kommt es, wenn das Implantat nach unten rutscht. Das kann ein Hinweis auf ein zu schweres Implantat sein und/oder einem schwache Mammagewebe (dem Bindegewebe in der Brust). Vermieden kann es werden, wenn man das Implantat unter den Brustmuskel legt und bei der Auswahl des richtigen Implantats auch auf die Größe in Relation zum Körper geachtet wird.

Verstärkte Venenzeichnung
Venen können nach einer Brustvergrösserung sichtbarer als zuvor sein. Diese verstärkte Zeichnung der oberflächlich verlaufenden Blutgefässe kann eine vorübergehende Folge der Operation sein – aber auch eine bleibende.

Dehnung des Warzenhofs
Bei jeder Brustvergrösserung kommt es zu einer Dehnung der Haut. Dabei kann sich der Warzenhof ebenfalls vergrössern. Auch wenn diese meist nicht als solche wahrgenommen wird, wünschen sich viele Frauen bereits vor dem Eingriff eine Korrektur des Warzenhofs, die dann im Rahmen der Brustvergrösserung erfolgt.

Wie kann ich die Narbenheilung unterstützen?

Damit die Narbe möglichst unsichtbar wird, sollte nach der Abheilung der Narbe nach der Brustvergrösserung mit der Narbenbehandlung begonnen werden. Dafür eignen sich spezielle Narbensalben, die dreimal pro Tag auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden sollten. Eine Massage unterstützt das Eindringen der Creme. Zusätzlich sollten die Narben mit Silikonpflaster behandelt werden, idealerweise für drei bis sechs Monate. Solange die Narbe rot oder rosa gefärbt ist, sollten Sie sie unbedingt vor Sonne schützen.

Worauf muss ich in den ersten Monaten nach der Operation achten?

Untersuchen Sie Ihre Brust nach dem Eingriff regelmässig selbst. Tasten Sie sie ab und achten Sie auf Veränderung. Werden Sie fündig, sollten Sie diese unbedingt mit Ihrem Arzt besprechen.

Welche Komplikationen können bei einer Vollnarkose auftreten?

Da jede Brustvergrösserung unter Vollnarkose durchgeführt wird, unterliegt dieser Eingriff den üblichen Narkose- und Operationsrisiken, über welche Sie der Anästhesist unbedingt vor der Operation sorgfältig und verständlich aufklären sollte.

Alle Details entnehmen Sie ebenfalls dem Aufklärungs- und Anamnesebogen, der Sie über Komplikationen und Nebenwirkungen genau informiert. Auch diesen erhalten Sie von Ihrem Anästhesisten. Gerade bei einer Brustvergrösserung ist das Restrisiko aber relativ gering, da sie nur bei PatientInnen mit guter und stabiler körperlicher Verfassung durchgeführt wird. Da heutzutage Narkotika bereits schnell vom Körper aufgenommen und abgebaut werden können, hält der Schlafzustand lediglich über den Zeitraum des Eingriffs an, wodurch das Komplikationsrisiko erheblich sinkt.

Bruststraffung

Warum wird die Oberweite Opfer der Schwerkraft?

Dafür gibt es viele Gründe. Einige der häufigsten haben wir hier aufgelistet.

Schwangerschaft & Stillzeit
Auch der schönste Abschnitt im Leben einer Frau bringt kleine Nachteile mit sich: Durch die hormonelle Veränderung kommt es häufig zu einer Vergrösserung der Brustdrüse, Lockerung und Dehnung des Bindegewebes sowie der Haut. Auch Dehnungsstreifen können auftreten, gerade bei Frauen mit geringer Hautelastizität. Schuld daran ist auch die schnelle Gewichtszunahme. Stillt man ab, verringert sich das Brustvolumen wieder, jedoch die Haut bleibt meist, wie sie ist, wodurch die Brust absinkt. Das verändert Grösse und Form der Brust in einem Prozess, der mehrerer Monate dauert. Darum sollte man für einen chirurgischen Eingriff – ganz gleich ob Bruststraffung oder –vergrösserung, mindestens 6 Monate nach dem Abstillen abwarten.

Gewichtszu- & -abnahme
Eine Veränderung im Körpergewicht beeinflusst die Brustform enorm. Bei einer Gewichtszunahme wird die Brust grösser und dementsprechend schwerer, was durch die Schwerkraft zum Hängebusen führen kann. Ein starker Gewichtsverlust hingegen bewirkt einen Abbau des Fettgewebes, verringert das Brustvolumen und hat einen Hautüberschuss zur Folge, weshalb die Brust ihre Form verändert und meist erschlafft.

Alter & Wechsel
Gerade die Wechseljahre bringen für Frauen und ihren Körper viele Veränderungen mit sich. Grund dafür ist die hormonelle Veränderung, welche die Brustdrüse in Fettgewebe verwandelt und einen weiteren Volumen- und Elastizitätsverlust für Bindegewebe und Haut zur Folge hat. 

Genetische Veranlagung
Manche Brustprobleme lassen sich auf die genetische Veranlagung zurückführen, denn Haut- und Bindegewebequalität werden meist vererbt.

Welche Operationsmethode kommt zum Einsatz?

Die Bruststraffung hat immer eine Verbesserung der Form, manchmal auch der Grösse der Brust zum Ziel. Eine Vergrösserung mittels Implantat kann dann durchgeführt werden, wenn die Brust nicht allzu stark nach unten häng, bzw. wenn sich die Brustwarze nicht weiter als unter den Mammafalten befindet. Dann nämlich kann man den Schnitt im Bereich der Brustwarze oder Mammafalte ansetzen und so die Narbe fast unsichtbar ausfallen lassen. Bei einer grossen Oberweite muss die Brust häufig verkleinert werden, weshalb die Narbe rund um die Brustwarze und als vertikale Linke von Warzenhof bis Mammafalte verlaufen wird. Wenn Sie an einer starken Erschlaffung der Brust leiden, muss die Straffung mit Implantaten kombiniert werden. 

Bedenken Sie bitte, dass dieser Eingriff immer mit Narben verbunden ist. Manchmal kann es vorkommen, dass das Ergebnis der Operation rasch wieder nachlässt und die Brust erneut hängt. Darum muss das Operationsverfahren genauestens ausgewählt werden. Ich achte darauf, dass der Schnitt in der natürlichen Hautfalte verläuft und so die Narbe durch einen BH verdeckt werden kann.

Mit welchen Schmerzen muss ich rechnen?

Erfolgt die Straffung ohne Implantat, ist sie in der Regel nicht sehr schmerzhaft. Muss das Implantat unter dem Brustmuskel angebracht werden, können die Schmerzen grösser sein. Unmittelbar nach dem Eingriff erhalten Sie Schmerzmittel, die Sie bereits in den nächsten Tagen nicht mehr brauchen werden. Schwellungen und Blutergüsse klingen rasch, aber eine Empfindlichkeit des operierten Bereichs kann einige Wochen nach der OP noch bestehen.

Wann werden die Fäden gezogen?

Ich verwende selbstauflösende Fäden, die nicht sichtbar sind und deren Auflösen man nicht spürt.

Wie kann ich den Heilungsprozess unterstützen?

Nach dem Eingriff sind die Narben wulstig, dunkelrot und hart. Allmählich beginnen sie aber zu verblassen und werden immer weicher und heller. Spezielle Silikonpflaster müssen sobald die Narbe verschlossen ist bis zum 3. bis 6. postoperativen Monat getragen werden. Sind die Narben abgeheilt, hilft eine tägliche Druckmassage, um die Hautstellen wieder weich und geschmeidig zu machen.

Wann kann ich wieder meinen Alltag aufnehmen?

Arbeitsfähig
2 Wochen nach dem Eingriff können Sie getrost Ihren Arbeitsalltag wieder aufnehmen, solange Sie keinen körperlich anspruchsvollen Beruf ausüben. Dann sollten Sie noch ein paar Tage oder Wochen länger warten.

Sport & Belastung
Mindestens 2 Wochen sollten Sie strikt ruhen und Ihrem Körper Zeit zur Regeneration geben. Das gilt vor allem für alle Anstrengungen, die den Brustmuskel beanspruchen, wie Überkopfarbeiten oder Kinder aufheben. Nach 2 Wochen sollten Sie langsam beginnen und Ihren Körper an Belastungen gewöhnen. 6 Wochen später können alltägliche Aktivitäten wieder aufgenommen werden. Erhöhte Belastungen und Sport sind 2 Monate nach der Operation wieder möglich, bzw. wenn der Heilungsprozess abgeschlossen ist.

Welche Komplikationen können nach einer Bruststraffung auftreten?

Blutung nach dem Eingriff
Blutungen treten nur sehr selten auf. Sollte es trotzdem dazu kommen, muss das Hämatom erneut im Operationsaal drainiert werden. 

Wundinfekt
Rötung, Schmerzen, Eiter und Fieber sind Anzeichen für einen Wundinfekt. Sollten diese Symptome auftreten, suchen Sie bitte unbedingt und unverzüglich Ihren Arzt auf.

Verändertes Hautempfinden
Eine Gefühlsstörung rund um das Brustwarzenhof-Brustwarze-Areal ist nicht unbedingt ungewöhnlich und legt sich in der Regel nach ein paar Monaten von selbst. In seltenen Fällen kann aber eine Verminderung der Sensibilität zurück bleiben.

Wundheilungsstörungen
Diese treten meist bei Menschen mit einer Neigung dazu, wie Diabetiker, auf. Weitere Risikofaktoren stellen Rauchen, übermässige körperliche Aktivität sowie ein Druck auf die Brust, zum Beispiel durch Bauchlage, dar.

Asymmetrie
Verläuft der Heilungsprozess der Brüste unterschiedlich (vor allem beim Abschwellen) kann es zu einer optischen Ungleichheit kommen, die sich aber von alleine innerhalb einiger Tage ausgleichen sollte.

Problematische Narbenbildung
Narbenstörungen treten in den unterschiedlichsten Ausprägungen auf, verbreiterte, verrutschte, keloide (Wulstnarbe) oder hypertrophe Narben sind die Folge. Da auch in diesem Fall Vorsorge besser als Nachsorge ist, empfiehlt sich eine spezifische Narbentherapie mit Narbensalbe und Silikonpflaster für 3 bis 6 Monate nach der kompletten Heilung der Narbe.

Gynäkomastie

Körper

Fettabsaugung

Wann ist eine Fettabsaugung sinnvoll?

Eine Fettabsaugung schafft eine schöne Kontur und gibt so dem Körper eine harmonische Form. 

Die Anlagen.
Die Verteilung der Fettpolster ist genetisch festgelegt. Meistens kristallisiert sich eine Problemzone heraus, und hier kann die Fettabsaugung eine dauerhafte Lösung bieten. Typisch weibliche Problemzonen sind Reiterhose, Hüfte und Unterbauch. Hier trifft man auf ein anderes Fettgewebe als beispielsweise in der Brust oder im Gesicht, weshalb diese Körperregionen kaum mit Diäten oder Sport geformt werden können.

Welche Fettabsaugungstechnik kommt zum Einsatz und wie funktioniert sie?

Die Technik
Gerade bei Fettabsaugungen können verschiedenste Verfahren zum Einsatz kommen. Ich habe mit allen gearbeitet (vibroassistierten Liposuktion, Ultraschall-assistierten Liposuktion mit Vollnarkose oder Lokalanästhesie) und mich für die modernste und schonendste Technik entschieden: Die wasserstrahl-assistierten Liposuktion (WAL), die viele Vorteile bietet:

Verringertes Bluterguss-Risiko
Weniger Anästhesieflüssigkeit
Präziseres Arbeiten
Kürzere Erholungszeiten
Weniger Nebenwirkungen

Der Eingriff
Bei der wasserstrahl-assistierten Fettabsaugung werden die Zellen durch einen fächerförmig austretenden Wasserstrahl schonend aus dem Gewebe gelöst, während gleichzeitig die Flüssigkeit und die losgelösten Fettpartikel abgesaugt werden. Da der Eingriff schonender ist, kann die Stärke des Anästhetikums reduziert werden. So wird die Oberflächenkontur nicht aufgeschwemmt, was ein präziseres Absaugen und eine bessere Beurteilung des Endresultats bereits während der Operation ermöglicht. Auch nach der OP profitieren die PatientInnen davon: Die sanfte Narkose bringt weniger Nebenwirkungen mit sich und lässt kaum Flüssigkeit aus dem kleinen Schnitt austreten.

Für ein harmonisches und natürliches Ergebnis werden die Problemzonen im Stehen markiert. Anschließend wird über sehr kleine, nur 3 bis 4 Millimeter kurze, Hautschnitte eine Tumeszenzlösung in die markierten Regionen geleitet. Sie beinhaltet Schmerzmittel und Medikamente zur Milderung der späteren Blutergüsse. Dann erfolgt die Absaugung. Abhängig von Areal und Schichthöhe wird mit unterschiedlichen, speziellen Absaugkanülen gearbeitet.

Welche Regionen werden mit wasserstrahl-assistierter Liposuktion behandelt?

Bauch
Seitliche Bauchregion
Reiterhosen
Oberschenkel
Knie
Unterschenkel
Rücken
Kinn und Doppelkinn
Oberarme
Männerbrust
Po

Worauf muss ich nach der Behandlung achten?

Direkt nach der Fettabsaugung wird den PatientInnen ein Kompressionsmieder angezogen um die Anpassungsvorgänge der Haut zu unterstützen. Mindestens vier Wochen lang wird es nun zum Begleiter – Tag und Nacht – und wird lediglich zum Duschen abgelegt. In der fünften und sechsten Woche sollte es noch wahlweise untertags oder nachts getragen werden. 

Nach zwei Tagen Ruhe können Arbeit und gesellschaftliches Leben wieder aufgenommen werden. Die Erholungszeit variiert jedoch, je nachdem wie viele Regionen behandelt wurden und wie aktiv Sie sind. Sport und Sauna sind meist nach sechs Wochen wieder möglich. Schwellungen und eventuelle Blutergüsse bilden sich bereits nach einigen Tagen zurück.

Besonders wichtig ist es nach der Behandlung das Gewicht zu halten. Zu- oder Abnehmen können das langfristige und endgültige Resultat beeinflussen.

Welche Komplikationen können auftreten?

Vorübergehende Blutergüsse und Flüssigkeitsansammlungen, so genannte Serome, können auftreten, verschwinden in der Regel aber innerhalb weniger Tage bis Wochen wieder. Manchmal können Narben im Bereich der Einstichstellen über längere Zeit etwas stärker sichtbar sein. Selten auftretende Komplikationen während jeder Operation können allergische Reaktionen oder eine Blutung sein. Auch Infektionen, Thrombosen oder Wundheilungsstörungen sind bei jedem operativen Eingriff möglich – aber hier sehr selten.

Wie viel kostet eine Fettabsaugung?

Die Grundgebühr für den Eingriff beträgt CHF 2.500,00. Darin sind die Operation, das Personal, der Operationsraum, Instrumentarium, Apparate, Blutuntersuchung, Medikamente, Lipo Panty oder Body (Kompressionsmieder), Verbrauchsmaterial sowie die Konsultationen vor und nach der Behandlung enthalten.

Hinzu kommt eine Behandlungsgebühr, die je nach Zone variiert oder teilweise bereits enthalten ist. Bei kleinen Zonen beträgt die Gebühr CHF 600,00, bei mittleren CHF 800,00 und bei grossen Arealen CHF 1.000,00. Die genauen Kosten besprechen wir am besten in einem gemeinsamen Erstgespräch.

Bauchstraffung

Welche Arten der Bauchstraffung gibt es?

Bei der Bauchstraffung oder Abdominoplastik unterscheidet man drei Formen:

Die Minibauchstraffung, bei der die Isolation von Bauchhaut und Fettschicht bis knapp über dem Bauchnabel erfolgt, dieser aber nicht versetzt wird.

Die klassische Abdominoplastik, bei der eine Lösung von Bauchhaut und Fettschicht bis zum Rippenbogen erfolgt und der Bauchnabel versetzt wird.

Der T-Schnitt, bei dem eine große Bauchdeckenstraffung mit zusätzlich senkrechter Schnittführung kombiniert wird.

Die Minibauchstraffung im Schnellüberblick.

Die Minibauchstraffung, bei der die Isolation von Bauchhaut und Fettschicht bis knapp über dem Bauchnabel erfolgt, dieser aber nicht versetzt wird. 

Kurzüberblick:

Reduzierung der Haut und Straffung am Unterbauch
Vor- und Nachbehandlung sowie Wundheilung wie bei einer klassischen Bauchstraffung
Geringerer operativer Aufwand und damit geringere Kosten

Die klassische Bauchstraffung im Schnellüberblick.

Die klassische Abdominoplastik, bei der eine Lösung von Bauchhaut und Fettschicht bis zum Rippenbogen erfolgt und der Bauchnabel versetzt wird.

Kurzüberblick:

Ähnlich lange Narbe wie bei der Minibauchstraffung

Hautentfernung bis über den Bauchnabel

Versetzung des Bauchnabels

Unter- und Oberbauchstraffung

Kaum sichtbare Narbe rund um den Bauchnabel

Was ist ein T-Schnitt?

Der T-Schnitt, bei dem eine große Bauchdeckenstraffung mit zusätzlich senkrechter Schnittführung kombiniert wird. Dieser kommt vor allem bei massivem Hautüberschuss zum Einsatz, da nur so der zirkuläre Hautumfang reduziert werden kann.

Was liegt einer Bauchstraffung meist zugrunde?

Die Hauptgründe für eine Abdominoplastik sind Schwangerschaften, insbesondere Mehrlingsschwangerschaften, und starke Gewichtsverluste nach Übergewicht. Meist ist die Bauchhaut massiv gedehnt, oft sogar die Bauchdecke geweitet. Auch ein starkes Auseinanderweichen der Bauchmuskulatur entlang der Mittellinie kann mittels einer Bauchstraffung auf Muskelhöhe korrigiert werden (Rektusdiastase).

Was sollte ich bei der Bauchstraffung beachten?

Sie sollten 2 Wochen vor dem Eingriff das Rauchen eingestellt haben, um das Risiko für Wundheilungsstörungen zu minimieren. Ebenfalls sollten Sie 2 Wochen nach der Operation darauf verzichten. Der Eingriff bei einer Abdominoplastik dauert ca. 2 bis 3 Stunden in Vollnarkose, weniger lange bei der Mini-Bauchstraffung. Die Dauer hängt davon ab, wie viel Haut und Fett entfernt werden müssen. Die Schnittführung wiederum von der Menge des Gewebes – aber die Details dazu besprechen wir vorab in einem gemeinsamen Termin. Je nach Umfang ist mit einem stationären Aufenthalt von 1 bis 2 Tagen zu rechnen, manchmal auch länger.

Stabiles Gewicht
Sie sollten bereits ein stabiles Gewicht haben und keine größeren Veränderungen planen. Wenn man 5 Kilo zu- oder abnimmt, kann das bereits das endgültige Resultat verändern.

Endlich Nichtraucher
Ja, Sie sollten zu rauchen aufhören. Und zwar zwei Wochen vor der Operation – und mindestens zwei Wochen danach.

Keine Blutverdünner
Auf acetylsalicylsäurehaltige Schmerzmittel wie Aspirin sollten Sie mindestens eine Woche vor dem Eingriff verzichten. Das Gleiche gilt für alle anderen Blutverdünner. Wenn sie medizinisch indiziert sind, müssen Sie voher mit Ihrem Hausarzt darüber sprechen.

Welche Komplikationen können auftreten?

Blutergüsse
Beim Eingriff kommt es zu größeren Wundflächen, weshalb eine akkurate Blutstillung besonders wichtig ist. Dank Kompressionen und Drainagen sind größere Blutergüsse bei Patienten ohne Gerinungsstörung eher die Seltenheit. Kleinere Hämatome kann der Körper selbst abbauen, größere müssen eventuell operativ entfernt werden.

Blutungen
Durch sorgfältige Blutstillung und Kompressionen können Blutungen in der Regel vermieden werden. Kommt es dennoch zu einer, ist eine Operation notwendig.

Serome
Wundwasserergüsse, medizinisch Serome genannt, können bei größeren Wundflächen entstehen. Bilden sich dennoch welche, verschwinden sie meist von selbst wieder. Wenn nicht, werden sie mit einer Kanüle punktiert.

Postoperative Schwellung
Eine gewisse postoperative Schwellung ist bei einer Bauchdeckenstraffung normal. Durch Blut- oder Wundwasserergüsse kann sie stärker ausgeprägt sein, ebenso kann es zu Verhärtungen kommen. Sie verbessern sich bereits in den ersten Wochen nach dem Eingriff zusehends. Wir empfehlen unterstützend dringend Kompressionsware. Sie sollte ca. 6 Wochen lang getragen werden. Lassen Sie sich nicht von leichten bis mäßigen Schwellungen nach dieser Zeit verunsichern. 

Infektionen
Das Risiko wird weitestgehend minimiert. Hochsteriles Arbeiten und gegebenenfalls eine Antibiotikaprophylaxe kommen hier zum Einsatz. Ebenso wichtig ist es, dass Sie sich nach der Operation schonen und so einen Überbeanspruchung vermeiden.

Dog Ears (Hundeöhrchen)

Kommt es zu Dog Ears, entsteht an den Enden der horizontalen Schnittflächen ein Hautüberschuss. Je ausgeprägter dieser ist, desto ausgedehnter muss die Bauchdeckenstraffung ausfallen und desto größer ist auch der Hautüberschuss. Dieser Umstand wird Dog Ears genannt, weil dieser Hautüberschuss kleinen Hundeohren ähnelt. Im Rahmen der Bauchstraffung werden sie so gut wie möglich entfernt, um eine übermässige Ausweitung der Narbe zu verhindern. Dank bestimmter Nahttechniken können sie in der Regel gut reduziert werden. Meist schrumpfen sie in den ersten 3 bis 6 Monaten und sind am Abschluss der Behandlung kaum bis gar nicht sichtbar. Sollte das Ergebnis nicht zufriedenstellend sein, können zusätzliche Korrekturen unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Durch dieses Verfahren fällt die Narbenlänge meist relativ kurz aus.

Hautgefühl
Manchmal kann es nach einer Bauchdeckenstraffung zu einer Verschlechterung des Gefühlsempfindens oder einer Taubheit der mittleren Narbenzone kommen. Eine komplette Gefühllosigkeit ist eher selten. Meist dauert es 3 bis 6 Monate, bis das Gefühl im Bauchbereich zurückkehrt. Es kann aber sein, dass es nicht das gleiche Gefühl wie vor der Operation ist.

Kummerecke
Bei einer Bauchstraffung über dem Schamhügelschnitt kann es zu einer sogenannten Kummerecke kommen. Sie zeichnet sich durch hohe Spannung auf und begünstigt das Risiko einer Wundheilstörung. Bei kleineren Wundheilungsstörungen kommt es zu einem leichten Klaffen der Wundränder, die mit antiseptischen Verbänden leicht behandelbar sind. Größere Wundheilungsstörungen treten selten auf, meist jedoch bei Rauchern oder Diabetikern.

Wund- oder Nahtriss
Steht der Rumpf unter hoher Spannung oder wird stark beansprucht, kann die Naht überstrapaziert werden und in Folge reissen. Darum ist es wichtig, dass Sie sich nach dem Eingriff schonen und in leicht gekrümmter Position verharren. 

Absterben von Gewebe
Vor allem bei starken Rauchern kann im Bereich der Mitte der Naht, wo die größte Spannung herrscht, aufgrund der Nikotinnebenwirkungen die Durchblutung der Haut nicht mehr gewährleistet werden. Hier kann es zu einem Absterben der Haut kommen, was je nach Größe des Defekts zu einem längeren Tragen antisepetischer Verbände oder – im schlimmsten Fall – zu einer korrigierenden Operation führt. Darum sollten Sie unbedingt vor und nach der Bauchdeckenstraffung auf Zigaretten verzichten.

Unbefriedigendes Ergebnis
Das persönliche Gespräch ist mir sehr wichtig. Das unbedingte Ziel muss sein, dass wir beide wissen, was der andere möchte – und was möglich ist. Darum bespreche ich lange Vorher/Nachher Vergleiche meiner bisherigen Operationen mit Ihnen und Sie sollten mir alle Fragen stellen, die Sie beschäftigen. 

Thrombose und Embolie
Eine Thrombose-Prophylaxe mit Herapin und Stützstrümpfen ist für die ersten 5 Tage nach der Operation notwendig.

Verletzungen der umliegenden Bereiche (sehr selten)
Bei Bauchwand- oder Nabelbrüchen kann der Darm verletzt werden. Das kommt jedoch ausgesprochen selten vor.

Mit welchen Operationen kann ich eine Bauchstraffung kombinieren?

Es gibt verschiedene Operationen, mit denen eine Bauchstraffung häufig kombiniert wird:

Die Fettabsaugung ist die beliebteste Kombinationsmöglichkeit. Hüftpolster werden dann dem Bauch angepasst oder das Bauchfett ausgedünnt.

Die zirkuläre Schnittführung kommt zum Einsatz, wenn auch im Bereich des unteren Rückens ein Hautüberschuss vorhanden ist oder, wenn zusätzlich eine Gesässstraffung durchgeführt wird.

Wenn Sie als Frau viel Gewicht verloren haben, leiden Sie eventuell unter einer erschlafften Brust. Eine Straffung kann gleichzeitig mit einer Bauchplastik durchgeführt werden.

Was ist das „Innere Korsette“?

Häufig betrifft die Gewebeüberdehnung auch die Bauchmuskeln. Weichen die geraden Bauchmuskel auseinander, kommt es zusätzlich zur Bauchhauterschlaffung zu einer Rektusdiastase (Bauchwandschwäche). Dann kommt das „Innere Korsette“ zum Einsatz, eine besondere Nahttechnik, die den Muskel nicht fasst, sondern seine feste Hülle wird und so die innere Straffung ermöglicht.

Wird der Bauchnabel versetzt?

Bei der klassischen Bauchstraffung wird der Nabel versetzt. Dabei kommt bei Dr. Favre eine ganz besondere Technik zum Einsatz, bei der die Narbe fast komplett verdeckt wird. Wichtig ist, dass ein natürlich wirkender Trichter geformt wird sodass die Narbe anschließend weitestgehend unsichtbar genau in diesem Trichter verläuft.

Was ist das Besondere an einer Fettschürzenentfernung?

Die Fettschürzenentfernung ist eine spezielle Form der Bauchstraffung. Der Eingriff wir meist bei übergewichtigen Patienten angewendet, da sich hier eine komplette Bauchstraffung nicht ratsam ist. Grund dafür sind die Fettgewebsmassen, die eher schlechter durchblutet sind. Darum wird der Nabel nicht versetzt und die Bauchdecke wird nur bis zum Nabel, und nicht bis zum Brustbein, präpariert. Dadurch verbessert sich die Durchblutung der Wundränder, da die Wundfläche deutlich kleiner ausfällt. Gelichzeitig wird auch das Risiko einer Wundheilungsstörung minimiert.

Worauf muss ich bei der Nachbehandlung achten?

Grundlage jeder Nachbehandlung sind immer die Art des Eingriffs und alle Befunde. Bei der Mini-Bauchstraffung ist man eher wieder fit als bei einer klassischen Bauchstraffung. Alles, was Sie bei einer normal verlaufenden klassischen Bauchstraffung beachten sollten, finden Sie hier:

2 bis 5 Tage Drainagen

Kompressionen
Das Kompressionsmieder sollte mindestens 6 Wochen lang getragen werden. In den ersten Tagen und Wochen kann es zu Schwellungen oder leichten Blutergüssen kommen. 

Schonen Sie sich.
Gerade in den ersten 3 Wochen sollten Sie die Naht am Unterbauch nicht zu sehr strapazieren. Eine gebückte Haltung sollte darum eingenommen werden und achten Sie darauf, nur auf dem Rücken zu schlafen. Das reduziert die Spannungen an der Naht. Sollten Sie nach dem Eingriff an Verstopfung leiden, helfen leichte Abführmittel und eine bewusste Ernährung. Bitte beachten Sie, dass die inneren Korsettenähte bei starkem Pressen zu schnell ausgedehnt werden können.

Selbstauflösende Fäden

Duschen nach 2 bis 5 Tagen

Sport und stärkere Beanspruchung erst nach 8 Wochen.

Wie viel kostet eine Mini-Bauchstraffung?

Die Mini-Bauchstraffung ist eine kleinere Straffung, bei der der Hautfett-Lappen bis zum Nabel gestrafft wird. Die Kosten liegen bei CHF 8.000,00.

Wie viel kostet eine klassische Bauchstraffung?

Die klassische Bauchstraffung ist aufwendiger als die Mini-Bauchstraffung. Hier wird die Bauchdecke bis zum Rippenbogen gelöst und der Bauchnabel versetzt werden. Die Kosten liegen bei CHF 12.000,00.

Armstraffung

Oberschenkelstraffung

Anti-Aging

Botolinumtoxin

Botolinumtoxin – was ist das eigentlich genau?

Botolinumtoxin Typ A ist ein vom Bakterium Clostridium Botolinum produziertes Protein. Bereits seit vielen Jahren wird es erfolgreich zur Behandlung von spastischen Lähmungen, Gesichts- und Augenkrämpfen eingesetzt. Oberflächlich in mimische Muskeln injiziert, hemmt Botolinumtoxin die Nervenleitung bestimmter Impulse und entspannt sie. Die Wirkung zeigt sich nach wenigen Tagen, die maximale Wirkung nach zirka zwei Wochen.

Welche Falten werden mit Botolinumtoxin behandelt?

Zornesfalten
Stirnfalten
Krähenfüsse
Oberlippe
Nasenfalten
Kinnfalten
Verkleinerung der Kaumuskeln
Axilla: Botolinumtoxin gegen Schwitzen

Worauf muss man nach der Behandlung achten?

24 Stunden nach der Behandlung sollten Sie unbedingt auf Massagen der behandelten Regionen verzichten. Ebenfalls sollten Sie nicht in die Sauna gehen oder ein Hamam besuchen. Dasselbe gilt für Sport und Make-Up. 

Nach der Behandlung kommt es häufig zu Rötungen oder Schwellungen, die aber in der Regel bereits nach wenigen Stunden wieder verschwunden sind. Auch Blutergüsse können für ein paar Tage auftreten. 

Wann darf kein Botolinumtoxin injiziert werden?

Bei bestimmten Vorerkrankungen, wie beispielsweise generalisierte Störungen der Muskelaktivität, oder bei bestimmten Viruserkrankung (Herpes), darf eine Botolinum-Behandlung nicht durchgeführt werden. Auch während einer Schwangerschaft oder der Stillzeit soll Botolinumtoxin nicht verabreicht werden. 

Vorsicht ist bei der Einnahme bestimmter Medikamenten und Substanzen geboten: Aminoglykosid-Antibiotika können die Wirksamkeit von Botolinum potenzieren, Vitamin C diese abschwächen oder sogar aufheben. Die gleichzeitige Einnahme von Acetylsalicylsäure (wie in Aspirin zum Beispiel) oder anderen blutverdünnenden Medikamenten kann zu kleinen Blutergüssen an den Einstichstellen führen. Bitte beantworten Sie daher die Fragen auf der Einwilligungserklärung sorgfältig.

Welche Komplikationen können auftreten?

Die Injektion ist im Allgemeinen gut verträglich, in selten Fällen kann es zu leichtem Unwohlsein, Gliederschmerzen, Müdigkeit, Hautausschlag, Juckreiz, einer allergischen Reaktion, Infektion an der Injektionsstelle, Mund-, Schleimhaut- und Augentrockenheit oder Pigmentverschiebungen kommen. 

Direkt nach der Behandlung kann es zur Bildung eines kleinen Blutergusses kommen, der sich aber in der Regel nach zwei bis drei Tagen zurückbildet. Es kann auch vorkommen, dass sich die Substanz anders als gewollt im Gewebe verteilt, sodass benachbarte Muskelgruppen mit eingeschlossen werden. Dadurch kann es zu unerwünschten Nebeneffekten kommen, die jedoch lediglich vorübergehend andauern. Bei der Zornesfalte kann zum Beispiel dann das Oberlid leicht nach unten hängen. Manchmal treten Nebenwirkungen auch in Form von Kopfschmerzen auf, oft ist es aber auch genau umgekehrt: Patienten, die Kopfschmerzen hatten, haben nach der Behandlung weniger oder gar keine mehr.

Wie viel kostet eine Botolinumtoxin-Behandlung?

BehandlungszonePreis
ZornesfaltenCHF 400,00
StirnfaltenCHF 200,00
Zornes- und StirnfaltenCHF 500,00
KrähenfüsseCHF 300,00
Krähenfüsse, Zornes- und StirnfaltenCHF 700,00
OberlippeCHF 300,00
NasenfaltenCHF 100,00
KinnfaltenCHF 400,00
Verkleinerung der KaumuskelCHF 700,00
Axilla: Botolinomtoxin gegen SchwitzenCHF 700,00

Ist das Erstgespräch gleichzeitig die Behandlung?

Das entscheiden Sie. Wir können gerne zuerst die Behandlung besprechen und an einem zweiten Termin die Unterspritzung durchführen – oder beides in einem Termin erledigen. Ganz wie Sie möchten. Im Preis inbegriffen ist auch immer eine Nachkontrolle 2 Wochen nach der Behandlung, die ich allen meinen Patienten empfehle.

Filler

Filler – was ist das eigentlich genau?

Dermale Filler werden in die Haut injiziert, um alterungsbedingte Falten zu glätten und Volumendefekte aufzufüllen. Die Filler in meinen Praxen bestehen aus Hyaluronsäure und sind von der bekannten amerikanischen Marke Juverderm™. Dieses resorbierbare Material eignet sich besonders zur Behandlung von statischen Falten und bei einem Verlust des Weichteilgewebes. Hyaluronsäure selbst findet man im Bindegewebe. Sie ist ein wichtiger und natürlicher Bestandteil, der leider mit dem Alter immer stärker zurückgeht. Ihre Wirkungsdauer ist fantastisch: Ein bis zwei Jahre lang, abhängig von der behandelten Zone, wirkt die Haut jugendlich frisch. Der Eingriff kann problemlos jederzeit wiederholt werden.

Welche Zonen können mit Fillern behandelt werden?

Lippenfalten (rund um den Mund)
Nasolabialfalten (zwischen Nasenflügeln und Mundwinkeln)
Zornsfalten
Stirnfalten
Marionettenfalten (von den Mundwinkeln herab)
Kinnfalten
Eingefallene Narben (wie Akne- oder Masernnarben)
Schmale Lippen
Unterhautfettgewebe-Verlust

Was muss man nach der Behandlung beachten?

24 Stunden nach der Behandlung sollten Sie unbedingt auf Massagen der behandelten Regionen verzichten. Ebenfalls sollten Sie nicht in die Sauna gehen oder ein Hamam besuchen. Dasselbe gilt für Sport und Make-Up. 

Nach der Behandlung kommt es häufig zu Rötungen oder Schwellungen, die aber in der Regel bereits nach wenigen Stunden wieder verschwunden sind. Auch Blutergüsse können für ein paar Tage auftreten. 

Wann darf kein Filler eingesetzt werden?

Wenn Sie sich bereits einer Behandlung mit nicht resorbierbarem Material unterzogen haben, kann eine neuerliche Behandlung (auch mit resorbierbarem Material) zu einer entzündlichen Reaktion führen. Auch während der Schwangerschaft oder Stillzeit sollen Filler nicht verabreicht werden. Falls Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen, müssen diese eine Woche vor der Behandlung abgesetzt werden – dies aber nur mit dem Einverständnis Ihres Hausarztes. Sollten Sie an Lippen- oder Gesichtsherpes leiden – auch wenn dieser nicht aktiv ist – müssen präventiv Acyclovir Tabletten nach der Behandlung verabreicht werden. 

Wenn eine bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Hylaruonsäure-Produkten besteht, Sie bereits eine allergische Reaktion nach einer Filler-Behandlung erlitten haben, zu hypertrophen Narben (Keloide) neigen oder an einer Autoimmunerkrankung leiden, kann das Präparat nicht verabreicht werden.

Welche Komplikationen können auftreten?

Nach der Behandlung können Schwellungen, Blutergüsse, Hämatome, Rötungen, Schmerzen, eine Asymmetrie, der Tyndall Effekt (bläuliche Verfärbung der Haut) oder ein Granulom an den behandelten Stellen auftreten. Diese Reaktionen verschwinden in der Regeln von selbst bereits nach ein paar Tagen. Allergische Reaktionen, Infekte oder Gewebenekrosen sind sehr selten.

Wie viel kostet eine Filler-Behandlung?

Die Kosten variieren je nach Behandlungszone.

ZornesfaltenCHF 400,00
OberlippenfaltenCHF 400,00
NasolabialfaltenCHF 600,00
MarionettenfaltenCHF 600,00
AugenringeCHF 600,00 – CHF 800,00
KinnfaltenCHF 600,00
LippenfaltenCHF 600,00
WangenknochenCHF 800,00

Ist das Erstgespräch gleichzeitig die Behandlung?

Das entscheiden Sie. Wir können gerne zuerst die Behandlung besprechen und an einem zweiten Termin die Unterspritzung durchführen – oder beides in einem Termin erledigen. Ganz wie Sie möchten. Im Preis inbegriffen ist auch immer eine Nachkontrolle 2 Wochen nach der Behandlung, die ich allen meinen Patienten empfehle.

Gesicht

Augenlidstraffung

Was passiert bei der Lidkorrektur?

In der Regel erfolgt die Operation in Lokalanästhesie, auf Wunsch auch in Sedierung. Dr. Favre zeichnet mit einem feinen Hautmarker eine exakte Skizze auf die Haut. Anschliessend wird in Feinarbeit die überschüssige Haut genauestens mit dem Skalpell entfernt. Zum Nähen kommen extrem dünne, fortlaufende Fäden zum Einsatz, die in der Haut versenkt werden und so nicht sichtbar (intrakutan) sind. Die Dauer des Eingriffs beträgt ca. 60 bis 90 Minuten.

Wie sieht das Ergebnis nach dem Eingriff aus?

Direkt nach der Operation kommt es zu Schwellungen, welche aber bereits nach ein paar Tagen wieder abklingen. Stellen Sie sich darum bitte darauf ein, Ihre Augen während diesen ersten Tagen mit feuchten Kompressen zu bedecken, sodass die Schwellungen schneller abklingen. Sie können die Haut entlang der Naht auch mit feuchten Pads vorsichtig säubern. Am 7. Tag nach dem Eingriff werden die Intraktuanfäden in der Praxis gezogen. Danach bilden sich unterschiedlich ausgeprägte Blutergüsse rund um die Augen, welche sich in den Unterlidern absetzen und innerhalb von 1 bis 2 Wochen verschwinden. In der Regel ist die Narbe nach wenigen Wochen fast unsichtbar. Musste der Schnitt jedoch über die äussere Begrenzung der Augenhöhle erfolgen, können die zusätzlichen 1 bis 2 cm langen Narben noch einige Wochen gerötet sein.

Was muss ich nach dem Eingriff beachten?

Während der Heilphase sollten Sie eine Sonnenbrille tragen um eine Überanstrengung der Augen zu vermeiden. Zu Hause sollten sie auf ein höheres, gut gepolstertes Kissen zurückgreifen und in der ersten zwei Wochen nach der Operation auf Cremes und Salben verzichten. Ebenso verhält es sich mit Make-Up. Gönnen Sie sich viel Ruhe und geben Sie Ihrer Haut die Zeit, sich selbst zu heilen. 

Nach der Operation können Schwellungen sowie bläuliche-lila Verfärbungen entstehen. Um das zu lindern empfehlen wir Eisauflagen, da diese auch vor einer möglichen Bindehautentzündung schützen. Auf Sport sollten Sie 2 Wochen verzichten. Ebenso auf Kontaktlinsen. Achten Sie auch darauf, dass schnelles Bücken und übermässiges Fernsehen sowie Lesen unterlassen werden sollte.

Die erste Kontrolluntersuchung inklusive Fadenentfernung findet in der Regel 5 bis 7 Tage nach dem Eingriff statt. Die Schwellung um die Augen und die Blutergüsse werden innerhalb von 1 bis 2 Wochen spontan abklingen.

Welche Komplikationen können auftreten?

Wenn sich die Augen leicht trocken anfühlen, so ist das nach der Operation normal. Häufig kommt es zu Blutergüssen, die jedoch in der Regel in 1 bis 2 Wochen abklingen. Auch Schwellungen treten sehr häufig auf, um diese zu lindern helfen Eisauflagen. Ebenfalls ungefährlich ist das mögliche Auftreten von Milien. Diese kleine Knötchen verschwinden normalerweise in den nächsten Wochen ohne Behandlung.

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff können trotz allergrösster Sorgfalt andere Komplikationen auftreten. Ein bis 2 Tage nach der Operation kann es zu Nachblutungen kommen, die eventuell operativ versorgt werden müssen. Ebenfalls kann das Unterlid aufgrund der Ausdehnung eines Blutergusses oder der individuellen Narbenbildung vorübergehend leicht abstehen und ein vermehrtes Tränenträufeln verursachen. Davon betroffen sind jedoch eher ältere PatientInnen oder wenn es um ein Zweiteingriff handelt. Bildet sich diese Komplikation innerhalb von 6 Monaten nicht selbstständig zurück, kann ein weiterer kleiner Eingriff erforderlich sein.

Eine Augenverletzung während der Operation wird in der Fachliteratur als eine Rarität erwähnt und kommt dementsprechend in der operativen Praxis kaum vor.

Kann man die Operation wiederholen?

Sollte das Ergebnis der Lidstraffung nach einigen Jahren nachlassen, ist eine weitere Operation möglich. Über eine Korrektur des ersten Eingriffs sollte erst nach vollständiger Abheilung entschieden werden. Das ist erst nach mindestens einem halben Jahr der Fall. Nur dann kann das Endergebnis beurteilt werden.

Was passiert bei der Lidkorrektur?

In der Regel erfolgt die Operation in Lokalanästhesie, auf Wunsch auch in Sedierung. Dr. Favre zeichnet mit einem feinen Hautmarker eine exakte Skizze auf die Haut. Anschliessend wird in Feinarbeit die überschüssige Haut genauestens mit dem Skalpell entfernt. Zum Nähen kommen extrem dünne, fortlaufende Fäden zum Einsatz, die in der Haut versenkt werden und so nicht sichtbar (intrakutan) sind. Die Dauer des Eingriffs beträgt ca. 60 bis 90 Minuten.

Wie sieht das Ergebnis nach dem Eingriff aus?

Direkt nach der Operation kommt es zu Schwellungen, welche aber bereits nach ein paar Tagen wieder abklingen. Stellen Sie sich darum bitte darauf ein, Ihre Augen während diesen ersten Tagen mit feuchten Kompressen zu bedecken, sodass die Schwellungen schneller abklingen. Sie können die Haut entlang der Naht auch mit feuchten Pads vorsichtig säubern. Am 7. Tag nach dem Eingriff werden die Intraktuanfäden in der Praxis gezogen. Danach bilden sich unterschiedlich ausgeprägte Blutergüsse rund um die Augen, welche sich in den Unterlidern absetzen und innerhalb von 1 bis 2 Wochen verschwinden. In der Regel ist die Narbe nach wenigen Wochen fast unsichtbar. Musste der Schnitt jedoch über die äussere Begrenzung der Augenhöhle erfolgen, können die zusätzlichen 1 bis 2 cm langen Narben noch einige Wochen gerötet sein.

Was muss ich nach dem Eingriff beachten?

Während der Heilphase sollten Sie eine Sonnenbrille tragen um eine Überanstrengung der Augen zu vermeiden. Zu Hause sollten sie auf ein höheres, gut gepolstertes Kissen zurückgreifen und in der ersten zwei Wochen nach der Operation auf Cremes und Salben verzichten. Ebenso verhält es sich mit Make-Up. Gönnen Sie sich viel Ruhe und geben Sie Ihrer Haut die Zeit, sich selbst zu heilen. 

Nach der Operation können Schwellungen sowie bläuliche-lila Verfärbungen entstehen. Um das zu lindern empfehlen wir Eisauflagen, da diese auch vor einer möglichen Bindehautentzündung schützen. Auf Sport sollten Sie 2 Wochen verzichten. Ebenso auf Kontaktlinsen. Achten Sie auch darauf, dass schnelles Bücken und übermässiges Fernsehen sowie Lesen unterlassen werden sollte.

Die erste Kontrolluntersuchung inklusive Fadenentfernung findet in der Regel 5 bis 7 Tage nach dem Eingriff statt. Die Schwellung um die Augen und die Blutergüsse werden innerhalb von 1 bis 2 Wochen spontan abklingen.

Welche Komplikationen können auftreten?

Wenn sich die Augen leicht trocken anfühlen, so ist das nach der Operation normal. Häufig kommt es zu Blutergüssen, die jedoch in der Regel in 1 bis 2 Wochen abklingen. Auch Schwellungen treten sehr häufig auf, um diese zu lindern helfen Eisauflagen. Ebenfalls ungefährlich ist das mögliche Auftreten von Milien. Diese kleine Knötchen verschwinden normalerweise in den nächsten Wochen ohne Behandlung.

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff können trotz allergrösster Sorgfalt andere Komplikationen auftreten. Ein bis 2 Tage nach der Operation kann es zu Nachblutungen kommen, die eventuell operativ versorgt werden müssen. Ebenfalls kann das Unterlid aufgrund der Ausdehnung eines Blutergusses oder der individuellen Narbenbildung vorübergehend leicht abstehen und ein vermehrtes Tränenträufeln verursachen. Davon betroffen sind jedoch eher ältere PatientInnen oder wenn es um ein Zweiteingriff handelt. Bildet sich diese Komplikation innerhalb von 6 Monaten nicht selbstständig zurück, kann ein weiterer kleiner Eingriff erforderlich sein.

Eine Augenverletzung während der Operation wird in der Fachliteratur als eine Rarität erwähnt und kommt dementsprechend in der operativen Praxis kaum vor.

Kann man die Operation wiederholen?

Sollte das Ergebnis der Lidstraffung nach einigen Jahren nachlassen, ist eine weitere Operation möglich. Über eine Korrektur des ersten Eingriffs sollte erst nach vollständiger Abheilung entschieden werden. Das ist erst nach mindestens einem halben Jahr der Fall. Nur dann kann das Endergebnis beurteilt werden.

Was passiert bei der Lidkorrektur?

In der Regel erfolgt die Operation in Lokalanästhesie, auf Wunsch auch in Sedierung. Dr. Favre zeichnet mit einem feinen Hautmarker eine exakte Skizze auf die Haut. Anschliessend wird in Feinarbeit die überschüssige Haut genauestens mit dem Skalpell entfernt. Zum Nähen kommen extrem dünne, fortlaufende Fäden zum Einsatz, die in der Haut versenkt werden und so nicht sichtbar (intrakutan) sind. Die Dauer des Eingriffs beträgt ca. 60 bis 90 Minuten.

Wie sieht das Ergebnis nach dem Eingriff aus?

Direkt nach der Operation kommt es zu Schwellungen, welche aber bereits nach ein paar Tagen wieder abklingen. Stellen Sie sich darum bitte darauf ein, Ihre Augen während diesen ersten Tagen mit feuchten Kompressen zu bedecken, sodass die Schwellungen schneller abklingen. Sie können die Haut entlang der Naht auch mit feuchten Pads vorsichtig säubern. Am 7. Tag nach dem Eingriff werden die Intraktuanfäden in der Praxis gezogen. Danach bilden sich unterschiedlich ausgeprägte Blutergüsse rund um die Augen, welche sich in den Unterlidern absetzen und innerhalb von 1 bis 2 Wochen verschwinden. In der Regel ist die Narbe nach wenigen Wochen fast unsichtbar. Musste der Schnitt jedoch über die äussere Begrenzung der Augenhöhle erfolgen, können die zusätzlichen 1 bis 2 cm langen Narben noch einige Wochen gerötet sein.

Was muss ich nach dem Eingriff beachten?

Während der Heilphase sollten Sie eine Sonnenbrille tragen um eine Überanstrengung der Augen zu vermeiden. Zu Hause sollten sie auf ein höheres, gut gepolstertes Kissen zurückgreifen und in der ersten zwei Wochen nach der Operation auf Cremes und Salben verzichten. Ebenso verhält es sich mit Make-Up. Gönnen Sie sich viel Ruhe und geben Sie Ihrer Haut die Zeit, sich selbst zu heilen. 

Nach der Operation können Schwellungen sowie bläuliche-lila Verfärbungen entstehen. Um das zu lindern empfehlen wir Eisauflagen, da diese auch vor einer möglichen Bindehautentzündung schützen. Auf Sport sollten Sie 2 Wochen verzichten. Ebenso auf Kontaktlinsen. Achten Sie auch darauf, dass schnelles Bücken und übermässiges Fernsehen sowie Lesen unterlassen werden sollte.

Die erste Kontrolluntersuchung inklusive Fadenentfernung findet in der Regel 5 bis 7 Tage nach dem Eingriff statt. Die Schwellung um die Augen und die Blutergüsse werden innerhalb von 1 bis 2 Wochen spontan abklingen.

Welche Komplikationen können auftreten?

Wenn sich die Augen leicht trocken anfühlen, so ist das nach der Operation normal. Häufig kommt es zu Blutergüssen, die jedoch in der Regel in 1 bis 2 Wochen abklingen. Auch Schwellungen treten sehr häufig auf, um diese zu lindern helfen Eisauflagen. Ebenfalls ungefährlich ist das mögliche Auftreten von Milien. Diese kleine Knötchen verschwinden normalerweise in den nächsten Wochen ohne Behandlung.

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff können trotz allergrösster Sorgfalt andere Komplikationen auftreten. Ein bis 2 Tage nach der Operation kann es zu Nachblutungen kommen, die eventuell operativ versorgt werden müssen. Ebenfalls kann das Unterlid aufgrund der Ausdehnung eines Blutergusses oder der individuellen Narbenbildung vorübergehend leicht abstehen und ein vermehrtes Tränenträufeln verursachen. Davon betroffen sind jedoch eher ältere PatientInnen oder wenn es um ein Zweiteingriff handelt. Bildet sich diese Komplikation innerhalb von 6 Monaten nicht selbstständig zurück, kann ein weiterer kleiner Eingriff erforderlich sein.

Eine Augenverletzung während der Operation wird in der Fachliteratur als eine Rarität erwähnt und kommt dementsprechend in der operativen Praxis kaum vor.

Kann man die Operation wiederholen?

Sollte das Ergebnis der Lidstraffung nach einigen Jahren nachlassen, ist eine weitere Operation möglich. Über eine Korrektur des ersten Eingriffs sollte erst nach vollständiger Abheilung entschieden werden. Das ist erst nach mindestens einem halben Jahr der Fall. Nur dann kann das Endergebnis beurteilt werden.

Was passiert bei der ersten Untersuchung vor dem Eingriff?

Die erste Untersuchung dient neben dem Kennenlernen vor allem der Information. Wir klären Sie über die ambulante Chirurgie auf, besprechen die zur Operation erforderlichen Zusatzuntersuchungen (wie die ophthalmologische Untersuchung, Labor, etc), erläutern die anwendbaren Anästhesie-Formen und geben einen Ausblick auf die einzelnen Etappen des Heilungsverlaufs sowie die eventuell notwendige häusliche Pflege.

Was passiert bei der Lidkorrektur?

In der Regel erfolgt die Operation in Lokalanästhesie, auf Wunsch auch in Sedierung. Dr. Favre zeichnet mit einem feinen Hautmarker eine exakte Skizze auf die Haut. Anschliessend wird in Feinarbeit die überschüssige Haut genauestens mit dem Skalpell entfernt. Zum Nähen kommen extrem dünne, fortlaufende Fäden zum Einsatz, die in der Haut versenkt werden und so nicht sichtbar (intrakutan) sind. Die Dauer des Eingriffs beträgt ca. 60 bis 90 Minuten.

Wie sieht das Ergebnis nach dem Eingriff aus?

Direkt nach der Operation kommt es zu Schwellungen, welche aber bereits nach ein paar Tagen wieder abklingen. Stellen Sie sich darum bitte darauf ein, Ihre Augen während diesen ersten Tagen mit feuchten Kompressen zu bedecken, sodass die Schwellungen schneller abklingen. Sie können die Haut entlang der Naht auch mit feuchten Pads vorsichtig säubern. Am 7. Tag nach dem Eingriff werden die Intraktuanfäden in der Praxis gezogen. Danach bilden sich unterschiedlich ausgeprägte Blutergüsse rund um die Augen, welche sich in den Unterlidern absetzen und innerhalb von 1 bis 2 Wochen verschwinden. In der Regel ist die Narbe nach wenigen Wochen fast unsichtbar. Musste der Schnitt jedoch über die äussere Begrenzung der Augenhöhle erfolgen, können die zusätzlichen 1 bis 2 cm langen Narben noch einige Wochen gerötet sein.

Was muss ich nach dem Eingriff beachten?

Während der Heilphase sollten Sie eine Sonnenbrille tragen um eine Überanstrengung der Augen zu vermeiden. Zu Hause sollten sie auf ein höheres, gut gepolstertes Kissen zurückgreifen und in der ersten zwei Wochen nach der Operation auf Cremes und Salben verzichten. Ebenso verhält es sich mit Make-Up. Gönnen Sie sich viel Ruhe und geben Sie Ihrer Haut die Zeit, sich selbst zu heilen. 

Nach der Operation können Schwellungen sowie bläuliche-lila Verfärbungen entstehen. Um das zu lindern empfehlen wir Eisauflagen, da diese auch vor einer möglichen Bindehautentzündung schützen. Auf Sport sollten Sie 2 Wochen verzichten. Ebenso auf Kontaktlinsen. Achten Sie auch darauf, dass schnelles Bücken und übermässiges Fernsehen sowie Lesen unterlassen werden sollte.

Die erste Kontrolluntersuchung inklusive Fadenentfernung findet in der Regel 5 bis 7 Tage nach dem Eingriff statt. Die Schwellung um die Augen und die Blutergüsse werden innerhalb von 1 bis 2 Wochen spontan abklingen.

Welche Komplikationen können auftreten?

Wenn sich die Augen leicht trocken anfühlen, so ist das nach der Operation normal. Häufig kommt es zu Blutergüssen, die jedoch in der Regel in 1 bis 2 Wochen abklingen. Auch Schwellungen treten sehr häufig auf, um diese zu lindern helfen Eisauflagen. Ebenfalls ungefährlich ist das mögliche Auftreten von Milien. Diese kleine Knötchen verschwinden normalerweise in den nächsten Wochen ohne Behandlung.

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff können trotz allergrösster Sorgfalt andere Komplikationen auftreten. Ein bis 2 Tage nach der Operation kann es zu Nachblutungen kommen, die eventuell operativ versorgt werden müssen. Ebenfalls kann das Unterlid aufgrund der Ausdehnung eines Blutergusses oder der individuellen Narbenbildung vorübergehend leicht abstehen und ein vermehrtes Tränenträufeln verursachen. Davon betroffen sind jedoch eher ältere PatientInnen oder wenn es um ein Zweiteingriff handelt. Bildet sich diese Komplikation innerhalb von 6 Monaten nicht selbstständig zurück, kann ein weiterer kleiner Eingriff erforderlich sein.

Eine Augenverletzung während der Operation wird in der Fachliteratur als eine Rarität erwähnt und kommt dementsprechend in der operativen Praxis kaum vor.

Kann man die Operation wiederholen?

Sollte das Ergebnis der Lidstraffung nach einigen Jahren nachlassen, ist eine weitere Operation möglich. Über eine Korrektur des ersten Eingriffs sollte erst nach vollständiger Abheilung entschieden werden. Das ist erst nach mindestens einem halben Jahr der Fall. Nur dann kann das Endergebnis beurteilt werden.

Ohrplastik

Worauf muss ich vor dem Eingriff achten?

Auf einige schmerz- und fiebersenkende Mittel, wie Acetylsalicylsäure (zB in ASS oder Aspirin), nicht-steroidale Entzündungshemmer sowie manche Vitaminpräparate sollten Sie mindestens eine Woche vor der Operation verzichten, da diese die Blutgerinnung stören. Wenn Sie diese Medikamente einnehmen müssen, erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt nach Alternativen. Er wird Ihnen sicher weiterhelfen können.

Raucher sollten zumindest zwei Wochen vor und ebenso lange nach der Operation das Rauchen unterbrechen – und den Eingriff vielleicht sogar als Chance für eine rauchfreie Zukunft sehen.

Für die Zeit nach der Plastik sollten Sie sich ein breites, einigermaßen festes Stirnband besorgen. Am Tag vor der Operation waschen Sie Ihre Haare am besten mit einem desinfizierenden Shampoo. Ihre Haare müssen Sie sich für den Eingriff nicht schneiden.

Wann ist der optimale Zeitpunkt für eine Ohranlegeplastik?

Bei Kindern empfiehlt sich der Eingriff vor Schuleintritt, da mit ca. 6 Jahren das Ohr gänzlich ausgewachsen ist und Hänseleien umgangen werden können. Wichtig ist für mich aber vor allem, dass die Kinder selbst die Entscheidung zur Ohrkorrektur treffen. Schließlich verändern sie ihr Aussehen und darum muss es ihr eigener Wunsch sein – und nicht nur jener der Eltern.

Welche Risiken und Komplikationen können auftreten?

Blutergüsse
Blutergüsse bilden sich nach ca. 8 Tagen wieder zurück.

Schmerzen
Gründe für starke Schmerzen nach dem Eingriff können eine Schwellung, ein zu fester Verband oder auch ein Hämatom sein. Hier muss dringend und sofort Abhilfe geschaffen werden. 

Verständigen Sie darum bei starken Schmerzen sofort Ihren Operateur!

Narbenhypertrophie und Keloide
Manche PatientInnen, besonders aber jene mit afrikanischen oder asiatischen Wurzeln, neigen zu Nabenwucherungen (Keoloidbildung). Diese wulstigen Verdickungen der Narbe können in ganz seltenen Fällen den Ohrrand überragen, weshalb sie entfernt und mit Salben, Kortisonunterspritzungen und/oder manchmal auch mit Bestrahlung behandelt werden.

Infektion und Wundheilstörung
Betrifft eine Infektion den Knorpel, so handelt sich um eine der folgenschwersten Komplikationen und muss mit Antibiotika behandelt werden. Dann verzögert die Wundentzündung die Heilung und kann unschöne Narben hervorrufen.

Asymmetrie
Sehr selten sind beide Ohren bereits vor der OP ganz symmetrisch und auch nach dem Eingriff sind sie meist nicht ganz auf einer Linie.

Rezidiv
Die Ohrfehlbildung kann zurückkommen, zum Beispiel wenn sich ein Faden, der den Knorpel fixiert, löst.

Was muss ich nach der Operation beachten?

Gerade bei der Ohrplastik ist die Nachbehandlung ein wichtiger Baustein für einen dauerhaften Erfolg. Darum sollten sich PatientInnen genau an die Anweisungen des Chirurgen halten. Diese können von Arzt zu Arzt und Technik zu Technik variieren. Wir haben hier einen üblichen Ablauf für Sie zusammengestellt:

7. Tag
Verbandswechsel durch den Arzt

7. bis 14. Tag
Fadenentfernung

1 Woche lang
Elastische Binde oder formender Verband, dadurch sind ein Schulbesuch bzw. die Arbeit nicht eingeschränkt, jedoch auf Haarewaschen muss verzichtet werden

3 Wochen lang
Tag und Nacht enges Stirnband, weitere 3 Wochen nur nachts

6 bis 8 Wochen lang
Kein Sport, größere Belastungen erst nach 2 Monaten

2x pro Woche reinigen
Mit einem Wattestäbchen und Babyöl bzw. einer weichen Hautcreme muss die neu gebildete Ohrfalte hinter dem Ohr gereinigt werden, auch bei Berührungsempfindlichkeit

Wann kann ich mich über ein endgültiges Ergebnis freuen?

In der ersten Woche nach dem Eingriff sind die Ohren meist noch geschwollen, berührungsempfindlich und leicht verfärbt. Nach drei Monaten haben sie ihre endgültige Form erreicht und sind vollständig abgeschwollen. 

In der Regel ist das Ergebnis einer Ohranlegeplastik dauerhaft. In ganz seltenen Fällen aber kann es durch das Reissen von Nähten oder die biologische Rückstellungskraft des Knorpels wieder zu einer Ohrdeformität kommen. Bedenken Sie ausserdem, dass kein Ohr dem anderen gleicht, nicht mal seinem Gegenüber, und eine 100prozentige Symmetrie nicht möglich (und aus optischen Gründen auch nicht ratsam) ist.

Wie viel kostet eine Ohranlegeplastik?

In unseren Praxen reichen wir zuerst ein Kostengutsprachegesuch ein und versuchen die Kosten von der Krankenkasse übernehmen zu lassen. Falls diese ablehnt, kostet eine Ohranlegeplastik CHF 5.000,00.

Nasenkorrektur

Facelift


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Haben Sie Fragen oder wünschen Sie einen Termin bei uns ? Sie können uns Ihr Anliegen gerne über unser Kontaktformular schreiben oder rufen Sie uns unter +41 44 221 33 44 an. Wir freuen uns auf Sie !

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